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Kunden profitieren auch für die erste Jahreshälfte vom verringerten Steuersatz

Die Bundesregierung hat im Rahmen des Konjunkturpakets zur Corona-Krise die Umsatzsteuer temporär vom 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 gesenkt. Der volle Umsatzsteuersatz wird dabei von bisher 19 Prozent auf 16 Prozent, der verminderte von 7 Prozent auf 5 Prozent reduziert.

Die Donau-Stadtwerke Dillingen-Lauingen (DSDL) informieren darüber, dass ihre Kunden hiervon nicht erst ab Juli profitieren werden – sondern auch bereits in der ersten Jahreshälfte 2020. Der Grund: Die Verträge der DSDL sehen vor, dass immer derjenige Umsatzsteuersatz berücksichtigt wird, der zum Zeitpunkt der Jahresabschlussrechnung gilt. Und der Tag der sogenannten „Leistungsfeststellung“ liegt im Dezember, also zu einem Zeitpunkt, zu dem der verringerte Steuersatz noch Gültigkeit hat.

Längst nicht alle Energieanbieter in Deutschland gehen so vor. Viele Mitbewerber bieten Verträge an, bei denen Preisänderungen zeitanteilig berechnet werden. Deshalb lautet auch der Rat der Verbraucherzentrale, im Zweifelsfall im Kleingedruckten der Verträge nachzuschauen und notfalls jetzt einen Zählerzwischenstand zu dokumentieren.  

DSDL-Werkleiter Wolfgang Behringer kann für sein Unternehmen Entwarnung geben: „Diesen Aufwand müssen unsere Kunden nicht betreiben. Als regionaler Energieversorger freuen wir uns, wenn unsere Kunden jetzt für das ganze Jahr profitieren – und für unsere Stadtwerke bedeutet dies weder Gewinn noch Verlust, denn die Steuern gingen ja so oder so eins zu eins an den Staat weiter“.

Mit diesem Vorgehen sind die DSDL nicht allein – vielmehr folgen sie hiermit auch den Empfehlungen der kommunalen Dachverbände.

Die Einsparung für einen Haushalt mit einem beispielhaften Verbrauch von 3.500 kWh im Jahr und 120 m3 Trinkwasser beträgt ca. 35 Euro.

Presse­mitteilung zum Strompreis 2020

Die DSDL muss aufgrund der gestiegenen Umlagen die Stromtarife anpassen.

Die Donau-Stadtwerke Dillingen-Lauingen (DSDL) verstehen sich als verlässlicher Partner vor Ort in allen Fragen rund um die Energieversorgung und stehen für faire Preise sowie eine offene Kommunikation mit den Kunden. In diesem Sinne informieren die Stadtwerke ausführlich über die verschiedenen Faktoren, welche die am Mittwoch in der Verbandsversammlung beschlossene Erhöhung des Strompreises notwendig gemacht haben. Die Verbandsvorsitzende der DSDL, Lauingens Bürgermeisterin Katja Müller, und ihr Stellvertreter, Oberbürgermeister Frank Kunz, betonten, dass es den Stadtwerken bis zum Jahr 2019 gelungen war, den Strompreis der DSDL stabil zu halten. In diesem Zusammenhang baten sie in der Verbandsversammlung Werkleiter Wolfgang Behringer um Erklärung, warum eine Preissteigerung jetzt notwendig sei. Dieser erläuterte den Dillinger und Lauinger Stadträten ausführlich die Hintergründe der Preisentwicklung:

So habe der Gesetzgeber die Abgaben und Umlagen, welche auf den Strompreis entfallen, ab dem 1. Januar 2020 neu festgesetzt. Die EEG Umlage (fördert den Ausbau der erneuerbaren Energien), die KWK Umlage (fördert die ressourcenschonende gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Strom) und die offshore Umlage (Ausgleich für nicht eingespeisten Windstrom) sowie die darauf entfallende Mehrwertsteuer seien laut Behringer seit Jahren ausschlaggebend für deutschlandweit steigende Strompreise. Ebenso seien die Kosten für die Netzentgelte in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Weiter erklärte der Werkleiter dem Gremium, dass die Umlagen und Abgaben seit Jahren steigen. Behringer: „Trotz der Steigerung um fast 16% war es den DSDL bis 2019 gelungen, die Stromtarife aufgrund unserer verbesserten Einkaufskonditionen stabil zu halten. Für das kommende Jahr sind allerdings sowohl die Einkaufspreise als auch die Netzentgelte in einem solchen Maß gestiegen, dass wir die Steigerungen an unsere Kunden weitergeben müssen. Aus diesem Grund müssen die DSDL zum 01. Januar 2020 die Preise in der Grundund Ersatzversorgung um brutto 1,54 ct/kWh anheben. Behringer führte hierzu das Beispiel von einem Haushalt mit einem Verbrauch von 3.500 kWh an. Hier würden die zukünftigen Mehrkosten brutto 4,49 € im Monat betragen. Wenn sich Kunden für den DSDL ÖKOStrom entscheiden, beträgt die Erhöhung bei gleichem Verbrauch nur 3,76 € im Monat, da sich die Einkaufskonditionen für Strom aus erneuerbaren Energiequellen verbessert haben und die DSDL den erzielten Vorteil an Ihre Kunden weitergeben. „Ein Wechsel in einen unserer Wahltarife ist einfach und kann in einem unserer Kundencenter erledigt werden“ sagt Werkleiter Behringer.

„Jeder hat so die Möglichkeit seinen eigenen CO² Fußabdruck zu verbessern und etwas für den Klimaschutz zu tun“ freut sich die Verbandsvorsitzende Katja Müller. Ihr Stellvertreter Frank Kunz betonte, dass die Stadt Dillingen im Versorgungsgebiet der DSDL alle städtische Gebäude inklusive der Straßenbeleuchtung bereits im Jahr 2011 auf den klimafreundlichen ÖKOStrom umgestellt hat und somit bisher über 7500 Tonnen Co² eingespart hat. Die Mitglieder der Verbandsversammlung stimmten schließlich einstimmig für die Anpassung der Strompreise.

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